Donnerstag, 10. April 2014

Nachträglich Sein

Ich hab stets nachträglich meine Eindrücke so kurz wie nur möglich zusammengefasst - alles mit Bezug allein auf die Tätigkeit des Vortragens und versucht auch dem einem absolut weiblichen Selbstverständnis dabei nicht zu widersprechen. Ich füge also einen Nachtrag zum Vortrag hinzu und verdichte darin meinen und ihren Verstand. Ich bin zweierlei, SchreibWunsch, männlich und weiblich. Natürlich hab ich damit mein Maximum an verehrender Liebe niedergeschrieben. Mit jeder Niederschrift nachträglich und Vortrag künftig wird mir schmerzlich bewusst, dass ich unfähig bin zur Niederkunft in der Gegenwart, zu Rede und Begegnung in Wirklichkeit. Ich hätte nie niemandem nichts schreiben sollen. Seht doch jede Nachricht als Missgeburt an - und mit Recht nach Gesetz. Dies Schreiben ist Erwartung von Strafe, Warten der Besserung, Unrecht - Warten auf irgendeine Befreiung.

Die Zuhörer winken ab, sind lang schon nicht mehr befremdet: 'Das ist nur der Schreiber Unser, so harmlos ist der, wie unbegreiflich - bei nah berechenbar.'

Was ist ein Schwenk? Eine Abweichung, ein AbBiegen? Mir ist es lieber ein Schwenken [care and shake] und sanftes Wiegen, Nachdenken in wohltuenden müd-seligen Schlaf hinein.