Sonntag, 6. April 2014

Vorgezogener Rest

Bald werden alle Texte verloren sein und mit ihnen 2/3 der Menschheit.

Die Geschichte besteht aus 2 Teilen: meiner kurzen der Langeweile des Patriarchats und einer langen der Wollust, die zweigeteilt ist. Die zweigeteilte ist zeitlich zu sondern in den aufrechten Teil der Frau und den aufgerichteten jüngeren des Manns. Der erste ist Grund der allgemeinen menschlichen Leiblichkeit, der zweite ein Vorgriff auf die Körperlichkeit, die ist eine Fälschung der Leiblichkeit der Frau und die verkehrte einseitig menschliche Selbstanalyse des Mannes.

Die Jungfräulichkeit ist ein Dorn der jüngsten Geschichte, an den wie an einen Haken die ältere gehenkt werden kann.

Um den jüngeren Teil der Geschichte zu 'verstehen', muss man die Fälschung ihrer Gesamtheit aus einem männlichem Leib erzeugen. 'Männlich' und 'Leib' allerdings ist ein Widerspruch. Der erste Schritt zur Wahrheit ist seine Auflösung. Ein vollkommener Widerspruch will in einem vollkommenen Leib vergeblich aufgehoben sein.

Das Ende der 'Geschichte' ist der Anfang und der Textleib wird vom Hunger gefressen. Aus Falschheit wird Not, aus Not Bescheidenheit. Aus Bescheidenheit wird Freiheit und Erlösung in neuer geschlechtlicher Verschiedenheit.

Also beginnt nun mein Untergang.