Sonntag, 9. Dezember 2012

Gegen Gewalt

Gegen Gewalt - hin zur Schönheit der Zeichen

Ein Text gegen die Gewalt
und gegen das Vergessen,
geschrieben zum Vergessen
auch der Zeilen und Zeichen,
nicht mehr oder noch nicht schön,
inhaltlich nicht vollkommen
und sprachlich nicht nur schön.
Ich kann ihn mir nicht merken
will ihn mir nicht einprägen.
Dafür scheint mir diese Art
zu schreiben auch nicht gemacht.
Ich hoff mein Weg ist jetzt auch
eine Fahrt ins Staublose.
Für mich Nichts, die Erlösung,
unser Sinn für den Schöpfer.
Für ihn, der sich diese Welt
als Versteckt geschaffen hat,
und Maske, sind wir ein Bild
und im Bild Sinn und Hoffnung.
Ich befürchte, dass mein Weg
bei vorzeitigem Abbruch
durch wen oder was auch immer,
nicht zu Ende ist und ihm
die Hoffnung erlischt und ich
überdacht werde und nur neu
gemacht und bloß übermalt.
Und Gott, der so wirklich ist
und wahr, wie die Schmerzen
und der nicht der Schöpfer ist,
er hätte unsern Schöpfer
nur gerne zurückgeholt
in sein vollkommenes Sein
voller Sinn und er sucht ihn
und wütet gegen ihn, uns
in den Erbarmungslosen
und Mächtigen, im Unglück
der Dinge in dieser Welt.
Gott ist noch immer nicht tot
doch ziemlich klein ist er schon.
Stirb endlich mächtiger Gott
erlös uns von Deiner Not.
Deute und rate uns nicht,
du erkennst ihn nicht in uns.
Lass uns endlich allein und
die Schönheit der Zeichen
für immer bei uns sein.