Freitag, 23. November 2012

Seelen-Reisen

Außerhalb und im Menschen entfaltet sich alles in einem anfänglichen Gegensatz (E-A), Schichten und Erweiterungen in Reihen (e-a, e'-a') und imaginären und realen Kernen als eingebildeten materiellen Ursachen und wahren realen Begriffen. Schichtung und Reihung benötigt einen großen Spiegel (E/A\e/a). Und also reist man in einer absoluten Körperlichkeit von sich ausgehend nach außen und durch Raum und Zeit. Dabei folgt man auch der Entfaltung der Schichten und Vermehrung der Bausteinchen der Welt durch die dafür erforderlichen zahllosen Wiedergeburten des Universums selbst. Es gibt also nicht nur ein Universum, aber es ist alles immer in einem einzigen enthalten. Darum gibt es auch keine Übergänge und Übergriffe, es ist nicht nur alles gleichzeitig da, sondern auch alles ineinander verwoben. Freundliche Wesen werden freundlichen Wesen begegnen. Es gibt immer nur ein Bild, das aber auch Tiefe hat, und es sind dem Menschen unbegreifliche Änderungen im Bild möglich. Er ist ja nur Teil davon. Nochmal: es ist nichts wirklich berechenbar. Eine Berechnung ist nur der Schein an Sinn, der dem Pinsel des Malers folgt. Man kann es, das ganze Bild, auch nur spüren, man muss dem Sinn des Seins durch eine Verdichtung der Sinne und eine dadurch erzeugte Öffnung des Körpers folgen. Das Selbst, also die Zusammenfassung der Sinne im Verstand ist eine Sackgasse, ein Verschluss. Die Seele dagegen ist ein Aufgehen von Sinn und Körper, sie fliegt nur durch einen offenen Körper in die Welt, zurück in ihre Welt.