Große Liebe
Du
bist so wunder-, wunderbar.
Warum
verbirgst Du unter 'm Haar
die
Stirn, die Augen, Dein Gesicht?
Warum
siehst Du im Spiegel nicht,
so
nah durch Glas und Silber, mich
und
Dich, wie dicht Du bist in mir?
Warum
merkst Du nicht, wie ich Dich
seh',
was sich regt in mir, ich Dir
ergeben
bin, ich dich begehr',
und
mich schmerzlich nach Dir verzehr',
wie
ich zum Körper hin winde
den
Kopf, unaufhörlich schwinde.
Die
allerschönste Frau bist Du,
licht-hell
und klug-bedacht dazu,
keine
noch, in tausend Jahren
ist mir das nicht widerfahren,
hat
mein Herz sich eingefangen,
ist
gleich Dir mir nah gegangen.
An
Dir werd' ich mich nie satt seh'n
immer
nur bist du schön, nur schön.
Ich
küss Dich, bist du krank und wund,
brennst
Du, lieb ich Dich gesund,
stirbst
Du, dann gehst Du nicht allein,
denn
ohne Dich kann ich nicht sein.